"Die Vorbereitungen für die Messe sind in vollem Gange. Wir haben es wirklich vermisst, diese Worte sagen zu können." Vom 13. bis 17. September wird die AMB, die Fachmesse für die zerspanende Industrie, in den Hallen der Messe Stuttgart nach zwei Jahren der (relativen) Stille ein neues Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte aufschlagen. Die Aussteller stehen wieder bereit, um Besucher zu empfangen, innovative Entwicklungen zu zeigen und neue Kontakte zu knüpfen.
Es ist Anfang Mai, und die Organisatoren der AMB geben ein neues Update. Bei der letzten Ausgabe im Jahr 2018 wurde eine Rekordzahl von 1.553 Ausstellern und mehr als 91.000 Besuchern gezählt. Mehr als drei Monate vor der Eröffnung dieser Ausgabe haben sich bereits fast 1.100 Aussteller angemeldet und jede Woche gehen neue Anmeldungen ein. Die überwiegende Mehrheit der regelmäßigen Teilnehmer entscheidet sich erneut für die AMB, und darauf können die Organisatoren nur stolz sein. Das Verhältnis von nationalen zu internationalen Ausstellern spiegelt bereits die hohe Internationalität der Messe wider. Rund 31% aller Aussteller kommen aus dem Ausland, was sich mit den Zahlen der vergangenen Ausgaben deckt. Diese Unternehmen kommen hauptsächlich aus Italien, der Schweiz und Spanien. Es lohnt sich also schon jetzt, die Reise nach Stuttgart zu planen, um die neuesten Entwicklungen in der metallverarbeitenden Industrie zu entdecken, bestehende Beziehungen wieder zu treffen und neue Partner zu finden.
Auf dem Gelände der Messe Stuttgart steht eine Bruttofläche von 120.000 m² zur Verfügung, die Nettofläche für die Aussteller beträgt 73.000 m². Die Veranstalter der AMB sind zuversichtlich, dass die restliche Fläche auf dem Messegelände bald vergeben sein wird und die Besucher somit wieder mit einem voll belegten Gelände und Hallen rechnen können, mit einem angenehmen Treiben rund um die Neuheiten in den Bereichen Präzisions-, Schneid- und Schleifwerkzeuge, Dreh- und Fräsmaschinen, Säge-, Bohr- und Verzahnungsmaschinen, Schleif- und Entgratmaschinen, Mess- und Regeltechnik, Software, Engineering und Steuerung, Komponenten, Zubehör und Dienstleistungen u.a..
Da sowohl die Aussteller als auch die Besucher mit der thematischen Aufteilung der Hallen zufrieden waren, wird dieses Konzept beibehalten und wurde weiter optimiert. Die Spindelhersteller ziehen von der Galerie im L-Bank Forum (Halle 1) in die Oskar-Lapp-Halle (Halle 6) um, während die Themen Verzahnung und Oberflächenbearbeitung gemeinsam in Halle 5 untergebracht werden.
Die größte Veränderung für Aussteller und Besucher ist der Ausbau des digitalen Angebots, das nahtlos mit der physischen Veranstaltung verknüpft wird. Zuallererst denken wir an die Online-Ausstellerübersicht, in der neben statischen Informationen auch Videos, Animationen, Produktbroschüren und Ähnliches zum Download bereitgestellt und interaktive Inhalte oder Social-Media-Elemente integriert werden können. In Web-Sessions im Vorfeld der Messe könnten/können die Aussteller eine Vorschau auf das geben, was sie auf der Messe zeigen werden.
Auch beim Rahmenprogramm gehen die Messeveranstalter auf digitalen Kurs, denn alle Vorträge in der Trend Lounge (ICS-Foyer) werden aufgezeichnet und anschließend auf Wunsch zur Verfügung gestellt. Themen sind unter anderem Additive Manufacturing, Metall als Werkstoff, Arbeitsschutz, digitale Vernetzung... Schon jetzt gibt es genügend Highlights, die die AMB zu einer weiteren attraktiven Veranstaltung machen, die einen Besuch lohnt.